Sanierung Friedhofshalle
Zum Politikum wurde in den letzten Wochen die Sanierung der Friedhofshalle.
Nach einhelliger Meinung der FWG hatte es zur unbedingt notwendigen Sanierung kostenmäßig keine Alternativen gegeben.
Die Dauer dieser Sanierung war schwer zu schätzen da naturgemäß meist Unerwartetes auftritt und bewältigt werden muss. Zudem müssen für bestimmte Arbeiten auch die Witterungsverhältnisse stimmen.

Friedhof  
Die Ungeduld und das Unbehagen von Angehörigen die in dieser Zeit Beerdigungen in der halbfertigen Friedhofshalle durchführen mussten ist verständlich.
Nicht verständlich sind jedoch die vielen Gerüchte, Mutmaßungen und Falschmeldungen hinsichtlich der Ausführung. Besonders der halbfertige Zustand der Kühlräume schlug Wellen.
Wenn in dieser Phase der Vorsitzende der SPD die Ausführung der Sanierung bemängelt und vom "Charme eines Schlachthauses"(Originalzitat veröffentlicht in der Rheinpfalz vom 24.01.2004) spricht, dann muss man sich fragen: Weiß dieser Vorsitzende nicht mehr, dass seine Fraktion mit großer Mehrheit diesem Sanierungskonzept zugestimmt hat und weiß dieser Vorsitzende ebenfalls nicht mehr wie dieses Konzept, dem seine Fraktion zustimmte, in der Endfassung aussieht?

Wie auch immer, mit ernsthafter Ortspolitik hat so etwas nichts zu tun sondern bestenfalls mit populistischem Ausnutzen einer öffentlichen Meinung, die auf Grund falscher Information besteht.
Diskussionen gab es auch über die Frage, wie und in welcher Form die Kapelle in Zukunft genutzt werden soll, wobei klargestellt werden muss, dass im Gemeinderat zu keinem Zeitpunkt ein Konzept bestand bei dem die Kapelle nicht mit einbezogen war.

In den Ratssitzungen vom 27.02. und 7.7. 2003 beschloss der Gemeinderat einvernehmlich die Sanierung in der jetzigen Form, das heißt ohne Verbreiterung des Durchganges.

Bei vielen Gesprächen mit Meckenheimer Bürgern stellte sich immer wieder heraus, dass die einzigartige Anordnung der Räume, entstanden aus der baulichen Geschichte des Gebäudes, auf breite Zustimmung stößt.
Viele schätzen die kleine Kapelle für die engsten Angehörigen und möchten sie auch in Zukunft in dieser Form nutzen können.
Natürlich gibt es verschiedene ernst zu nehmende Ansichten über die Konstellation der Räume. Für uns als FWG sind jedoch die Angehörigen des oder der Verstorbenen die wichtigsten Personen bei einer Beerdigung. Diese Angehörigen und ihre Vorstellung in welcher Form sie Abschied nehmen möchten und was sie als würdige Beerdigung empfinden, sind für unsere Meinungsbildung ausschlaggebend.
Aus diesem Grund setzte sich die FWG für eine Beibehaltung des Durchganges in jetziger Form ein.